JULCHENS WELT atelier-pferdestube - Wahre Geschichten
   
 
  Wahre Geschichten
                    Kürbis und Pflaume


                                

Es kürbst der Kürbis faul im Beete
und wünscht sich eine grosse Fete.
Die Pflaume pflaumt mit schlechter Laune
an Ihrem kleinen Pflaumenbaume.
"Hey, Du olle, alte Pflaume!
Komm herunter von dem Baume!" 

"Du dickes, grünes Mondgesicht!
Zu Dir hinunter mag ich nicht!
Dick und rund und Daddeldumm,
liegst Du in dem Beet herum!
Die ganze Nacht kürbst Du so laut,
dass es mir den Schlafe raubt!"

Die Beiden streiten weiter,
da kommt der Bauer mit der Leiter.
Er pflückt die olle Pflaume,
von dem kleinen Pflaumenbaume.

Der Kürbis ruft:" Oh nein! Oh nein!
Nicht diese Pflaume für den Wein!
Ich hab sie doch so liebgewonnen
in diesem herrlich langen Sommer!"

Die Pflaume pflaumt den letzten Gruss
und wird verarbeitet zu Mus.

(Julchen)


       Ab uf d'Alp


  


De Willibald und s'Uelichalb
händ beschlosse, sie gönd uf d'Alp.
De Leopold und s'Irmeli
packed alli Sache i.
Är isch nöd gern allei, de Tigi,
drum lupft au är sis fuule Füdli.

Es meckeret de Willibald:
"Ich gang nöd gern dur de Wald!"
"Bis stille!" muht dänn s'Uelichalb.
"Es git kein andre Wäg uf d'Alp,
als durch de dunkli Tannewald!"

De Leopold und s'Irmeli
gwacklet langsam hinedrii.
De Tigi rüeft: "Glii isch es voll!"
Er meint dänk s'Üüter vom Leopold!

Stundelang gahts scho Berguuf
und s'Irmeli hät fasch kei Schnuuf!
"Ich bruuch e Pause , ich mach Halt!"
Das verstaht s'liäbe Uelichalb,
dänn s'Irmeli isch scho uralt!

De Tigi suuft bim Leopold am Üüter,
de Willibald frisst gsundi Chrüüter.
Uelichalb und Irmeli
ghöred es paar Murmeli!

"Glii sind er doobe uf dr Alp!"
pfiifts Murmeli zum Uelichalb.
"Zum Glück, zum Glück! S'isch nämlich chalt!! "
meckeret mal wider de Willibald.
"S'gaht wiiters!" rüeft jetzt s'Uelichalb.

E steils Stück sind die Fründe uufe
und alli müend so richtig schnuufe!
Doch ändlich stönd sie uf dr Alp!
Ganz still stuunt jetzt de Willibald.
"S'isch cheibeschöön." seit s'Uelichalb.

De Leopold und s'Irmeli,
schwätzed mit de Murmelis.
De Tigi isch am pfuuse.
Er mag hüt nüme muuse.

Da fröget ganz liislig de Willibald:
" Wänn müemer wider weg vo dere Alp?"
Es antwortet liäb s'Uelichalb:
" Bald liäbe Willi... bald."

(Julchen)



Auf der Pferderennbahn

 
( grössere Ansicht in Fotogalerie unter Skizzen)

Hoppi Galoppi!
Es treiben die Jockeys
die Rennpferde an,
auf der Pferderennbahn!

Ein paar Deppen
verwetten
Ihr ganzes Geld,
hinten im grossen Buchmacherzelt.

Frau Meier die Gute,
heute mit Hute.
Ihr Mann nicht minder,
trägt Zylinder.

In der Durchsage kam:
Das rennpferd vom Khan
ist lahm!
Es heisst "Madam".

Es bebt die Erde,
gleich kommen die Pferde
vor den Tribünen vorbei.
Was für ein Jubelgeschrei!

Du meine Güte!
Nun fliegen die Hüte,
die Mützen von Kindern 
und auch die Zylinder!

Die Nummer 4 die 7 und die 3 !
Puff...der Zauber ist vorbei.
Gewonnen hat ein hübscher Brauner,
das Pferd von einem grossen Gauner!

Frau Meier die Gute,
nun mit Geld unterm Hute.
Der zylinder vom Mann
liegt auf der Bahn.

Das Pferd vom Khan
ist immer noch lahm.
Der Tierartztbefund:
Es wird wieder gesund!

Hoppi Galoppi,
nun laufen die Jockeys.
Vorbei ist der Wahn
auf der Pferderennbahn.

(Julchen)











              

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